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SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

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Kommunale Tagesmütter sollen mehr Geld bekommen

15.04.2009

Die Honorare für kommunale Tagesmütter und –väter sollen noch in diesem Jahr steigen. Das erwartet die niedersächsische Landesregierung von den kommunalen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Hintergrund ist die Steuer- und Sozialabgabenpflicht, die seit Anfang des Jahres gilt und den ohnehin geringen Stundenlohn der Tagespflegekräfte weiter schmälert. Insgesamt ist das Gehalt der Tagesmütter und –väter in Niedersachsen nicht einheitlich geregelt.

55 Prozent der niedersächsischen Jugendämter zahlen einen Stundensatz zwischen drei und vier Euro, in Einzelfällen bis zu 4,50 Euro. Etwa 31 Prozent gewähren den Betreuungspersonen weniger als drei Euro pro Stunde. Aufgrund des geringen Stundenlohns haben viele Tagesmütter und –väter ihren Job aufgegeben oder sind in die private Kinderbetreuung abgewandert. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, könne Niedersachsen laut Landesregierung die bis 2013 angestrebte Anhebung der Betreuungsquote für unter Dreijährige auf 35 Prozent nicht einhalten.




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