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Pflegeabbau gefährdet Patientenversorgung
20.07.2007
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) hat in einer aktuellen Studie die Folgen des Strukturwandels in bundesdeutschen Krankenhäusern untersucht. Dabei zeigte sich, dass seit 1995 rund 50.000 Pflegestellen abgebaut wurden. Gleichzeitig müssen heute in den bundesdeutschen Krankenhäusern rund eine Million mehr Patienten medizinisch versorgt und gepflegt werden als 1995.
Nach Einschätzung der befragten Pflegedirektionen wirkt sich die angespannte Personalsituation in der Krankenhauspflege bereits negativ auf die Patientenversorgung und -sicherheit aus. So können Umlagerungen, Mobilisationen, Schmerzmittelverabreichungen und Überwachungen von operierten Patienten nicht mehr in jedem Krankenhaus optimal gewährleistet werden.
Die vollständige Studie ist im Internet abrufbar unter: www.dip-home.de
