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SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

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In Niedersachsen sollen Familienhebammen flächendeckend eingesetzt werden

05.04.2007

Mittelfristig sollen in jeder niedersächsischen Kommune speziell geschulte Familienhebammen schwangeren Frauen und Müttern mit Säuglingen in schwierigen Lebenssituationen beistehen. So sollen Vernachlässigung und Misshandlung verhindert werden. Dieses Ziel verfolgt die im Jahr 2000 gegründete Stiftung „Eine Chance für Kinder“, die das Modell der Familienhebamme in den vergangenen fünf Jahren in vier niedersächsischen Regionen erprobt hat.

 

In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Hebammenverband und mit Unterstützung des Landes wurden im Rahmen des Modellprojektes in Braunschweig, Osnabrück, Hannover und der Region Leer rund 700 Frauen betreut. Das Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung (IES) der Uni Hannover hat das Projekt begleitet und dem frühen und präventiven Ansatz eine hohe Effektivität bescheinigt. Danach konnten bei über 70 Prozent eine erhebliche Stabilisierung der Familienverhältnisse erreicht werden. Die Finanzierung der Familienhebammen übernehmen die Kommunen, das Land gewährt einen Zuschuss.




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