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Persönliches Budget - Modellvorhaben soll flächendeckend eingeführt werden
Persönliches Budget - Modellvorhaben soll flächendeckend eingeführt werden
Sozialministerin Dr. Ursula von der Leyen denkt darüber nach, das Modellvorhaben zum Persönliches Budget flächendeckend in ganz Niedersachsen einzuführen. Derzeit wird das Persönliche Budget, an dem zur Zeit 30 Personen teilnehmen, in den Landkreisen Emsland, Osnabrück und der Stadt Braunschweig erprobt. Der Zwischenbericht des zweijährigen Modellvorhabens ist sehr positiv ausgefallen. Mit einer abschließenden Evaluation der beauftragten Fachhochschulen wird bis Ende 2006 gerechnet.
Das Persönliche Budget ist vor allem für volljährige seelische und geistig behinderte Menschen gedacht, die nicht in stationären Einrichtungen leben, aber Anspruch auf Eingliederungshilfen nach dem Sozialgesetzbuch XII haben. Die Höhe des monatlichen Budgets richtet sich nach dem Umfang des Hilfebedarfs und wird individuell mit der zuständigen Verwaltung vereinbart. Die Betroffenen können damit selbst entscheiden, welche Hilfen sie von wem und in welchem Umfang in Anspruch nehmen wollen.
Mit der Einrichtung der Modellprojekte in Niedersachsen ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Eigenverantwortung und Selbstbestimmung gegangen worden. Der SoVD Niedersachsen begrüßt die Initiative des Landesregierung, Menschen mit Behinderung durch das persönliche Budget mehr Autonomie und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Eine flächendeckende Umsetzung des Persönlichen Budgets ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Chancengleichheit und Selbstbestimmung.
Weitere Informationen sowie Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung, die Interesse am persönlichen Budget haben, finden Sie im Internet unter www.ms.niedersachsen.de
