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Elterngeld benachteiligt sozial Schwache
Elterngeld benachteiligt sozial Schwache
Bis zu 340.000 sozial schwache Familien werden einem Zeitungsbericht zufolge zu den Verlierern des Elterngeldes gehören.
Weil die Bezugsdauer des geplanten Elterngeldes kürzer sei als die des bisherigen Erziehungsgeldes, entfielen für viele Familien Fördermittel für ein Jahr, berichtet die "Financial Times Deutschland" am Donnerstag.
Das Elterngeld bedeute für "185.000 Klein-Einzelverdiener-Haushalte und 155.000 Kleinverdiener-Haushalte", dass sie im zweiten Jahr statt dem Erziehungsgeld nichts bekämen, heißt es dem Blatt zufolge in einer internen Stellungnahme der CDU/CSU zum Referentenentwurf des Elterngeldes.
Während das Elterngeld nur bis zu 14 Monate gezahlt werde, könnten einkommensschwache Familien das bisherige Erziehungsgeld bis zu zwei Jahre beziehen. Einbußen in Höhe von 300 Euro pro Monat für ein Jahr seien nun für viele Hartz-IV-Empfänger die Folge. (Quelle: Reuters)
