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Zeit zum Verwandeln

Zeit zum Verwandeln

Großeltern und Enkel im SoVD-Theaterseminar in Bad Bevensen

Hüte, Perücken, Sonnenbrillen, Handschuhe, Stola und mehr – dies alles brachten die zehn Kinder und ihre Großeltern nach Bad Bevensen in das SoVD Erholungszentrum mit. Gemeinsam träumen, spielen und improvisieren, sich verkleiden, in andere Rollen schlüpfen, etwas erfinden und Ideen schmieden, dass macht Theater aus. Zum zweiten Mal fand unter der Leitung des Kulturpädagogen Jörn Waßmund vom 14.-17. Oktober 2004 ein Seminar für Großeltern und Enkel statt.

 

Bereits im April dieses Jahres hatten Großeltern und Enkel gemeinsam getextet und geschrieben. Nun gab es die Gelegenheit, sich mit verschiedenen Kleidungsstücken zu verwandeln. „Es waren unglaublich schöne und seltene Stücke zusammen gekommen, die die Kinder mit Stolz durch das Erholungszentrum führten, selbst in den Pausen“, so Waßmund.

 

Das Theaterseminar „Herbst(t)räume: Zeig sie mir!“ war ein gemeinsames Angebot von den Frauen im Sozialverband Deutschland und der integ Jugend.

 

Freuten sich die Großeltern anfangs noch über die Spiellust der Kinder, so sprang der Funke auch bald auf sie über. Schließlich improvisierten alle gemeinsam viele Geschichten und Szenen mit Hilfe eines bunten Reigens theaterpädagogischer Übungen und Anregungen.

 

Neben dem Theaterspielen hatte die integ Jugend aber auch ein vielfältiges Freizeitprogramm für die zehn Kindern parat. So wurden etwa Schlüsselanhänger aus Moosgummi und Halloween-Lampions gebastelt, aber auch eine Schnitzeljagd und ein Schwimmausflug mit der gesamten Gruppe ins „Badue“ nach Uelzen standen auf dem Programm. Natürlich durfte das „Laterne gehen“ in der Dämmerung nicht fehlen: Ganz Bad Bevensen muss die hellen „Laterne, Laterne“-Kinderstimmchen gehört haben ... Und die „Großen“ ließen das Kind in sich erwachen und sangen lauthals mit.

 

Mit kreativen Methoden ist es Jörn Waßmund erneut gelungen, den Dialog der Generationen zu begleiten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit spielerischen Methoden in das Theaterspielen einzuführen. Kein fertiges Theaterstück oder Auswendiglernen standen im Mittelpunkt – im Gegenteil: die eigene Phantasie und Kreativität waren gefragt. Alle waren begeistert und hoffen auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Mal sehen, was sich machen lässt!




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